TEL AVIV NOTES   urban  inspiring  vegan
Naomi's Insights TLV entdecken

Wenn Tel Aviv in den Alltag zurückkehrt

tel-aviv-surfer-travel-blog

Ende August verändert sich Tel Aviv schlagartig. Die Stadt leert sich von Touristen. Nach endlosen zehn Wochen hat die Schule wieder angefangen. Auf den Strassen siehst du morgens Kinder und Teenager mit Rucksack, Bike oder Skateboard zum Unterricht eilen. Ich mag die Rückkehr in den Alltag. Obwohl in drei Wochen schon wieder Feiertage sind: das jüdische Neujahrsfest Rosh HaShana und der Versöhnungstag Yom Kippur.

Herbst-Illusion und Bäckereien

tel-aviv-blog-reisen-strand

Das Ende der Sommerferien bringt auch die Illusion des Herbstes mit sich. Richtige Jahreszeiten haben wir ja nicht. Nur einen endlosen Sommer und einen milden wunderbaren Winter. Die Oktober-Dezember Monate sind mit die beste Reisezeit. Antizyklisch zu den Strandtouristen, das Meer noch schön warm und die Abende lau. Meine Lieblingsmonate. Nachdem ich den feucht-heissen August in Tel Aviv überlebt habe, sehne ich mich nach Sweatshirt und Jeans. Das ist jedes Jahr so.

Ich staune immer, wie schnell sich die Stadt verändert. An jeder Ecke wird ein Haus saniert, neue Wohntürme ranken in den Himmel, Cafés schliessen, neue Lokale eröffnen. Das ist die Dynamik unserer Stadt. Alleine in meinem Viertel im old north  haben auf der Yehuda Maccabi Street in den letzten Monaten drei neue Läden eröffnet. Ein Supermarkt und zwei Bäckereien: Roladin und Boutique Central neben der Tushia Bakery und Shemo`s Konditorei. Auf dem kurzen Strassenabschnitt gibt es jetzt viermal Backwaren! Die Israelis essen gerne, das ist offensichtlich.

Surfer und Hunde auf dem Weg zum Pool

tel-aviv-beach-surfer-tealvivnotes

Das Ende der Ferien hat noch einen Bonus: ich kann wieder schwimmen. Ich habe ein paar Mal im August versucht meine Bahnen im überfüllten Becken zu ziehen, zwischen Luftmatratzen und jauchzenden Kindern. Heute morgen gehörte der Pool fast mir alleine. Ich habe ganz früh Handtuch und Schwimmbrille in den Rucksack geworfen und bin über den Strand zum Pool gedüst. Am Hilton Beach bin ich fast mit einem Surfer zusammen gestossen, der sein Brett über den Radweg schleuste. Auf einmal waren ganz viele Surfer um mich herum, muss  wohl ein Wettbewerb gewesen sein. Mit Fotografen und einem Zelt mit cooler Ausstattung für den Wellenritt.

Wasser ist mein Element

tel-aviv-pool-telavivnotes-travel

Ich liebe Wasser, das ist mein Element. Yoga ist toll, aber schwimmen ist noch viel mehr meins. Jedes Mal, wenn ich den Kopf ins Wasser tauche, sind das kleine Glücksmomente. Ich finde es so wichtig, den Tag auf dem rechten Fuss anzufangen. Seit einem Monat meditiere ich jeden Morgen: rise, pee, meditate. Ich setze mich schlaftrunken auf mein Kissen, schliesse die Augen, atme und lasse mich über verschiedene Apps durch eine Meditation führen. Guided Meditation. Nachdem ich die 10% Happier App von Dan Harris schon rauf und runter gehört habe, nutze ich jetzt den Insight Timer. Da findest du eine Riesen Auswahl, ich denke für jeden ist die passende Meditation dabei.

Morgendlicher Koffeinshot im Cortado

cortado-tel-aviv-travel

Ich habe übrigens ein neues Lieblingscafé, wobei Café übertrieben ist. Das Cortado ist ein kleiner Espresso Stand mit unglaublich guten Kaffee und freundlichen Baristos. Wenn ihr im Süden der Stadt seid, am unteren Ende der Rothschild, solltet ihr in die Nahalat Binyamin einbiegen und hier unbedingt einen selbst gerösteten Kaffee trinken. Garantiert touristenfrei, nur Locals holen sich hier ihren Koffeinshot.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.